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Erste Physik-Nobelpreisträgerin

Marie Curie: Vorreiterin in Physik und Chemie

  • Veröffentlicht: 14.02.2023
  • 10:55 Uhr
Marie Curie: Vorreiterin in Physik und Chemie.
Marie Curie: Vorreiterin in Physik und Chemie.© Ulia Koltyrina / Adobe Stock

1903 gewann Marie Curie als erste Frau den Physik-Nobelpreis. Bis heute gab es nur 3 weitere Preisträgerinnen im Bereich der Physik – in 121 Jahren.

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Nobelpreis in der Physik - und in der Chemie

Die Forscherin erhielt als erste Frau den Nobelpreis in der Physik. 1903 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann Pierre Curie sowie Henri-Antoine Becquerel für ihre Arbeiten über Strahlungsphänomene geehrt.

Marie Curie ist auch die erste Wissenschaftlerin, die die Auszeichnung gleich zweimal erhielt. 1911 erhielt sie den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung der radioaktiven Elemente Polonium und Radium.

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5 Fakten zu Marie Curie

  1. Sie wurde am 7. November 1867 in Warschau geboren.
  2. Im Zuge ihrer Forschungen prägte sie den Begriff "radioaktiv".
  3. Sie ist eine von vier Personen, die mehrfach den Nobelpreis erhielt. Außer ihr erlangte nur ein weiterer Forscher den Preis in zwei unterschiedlichen Fachgebieten.
  4. Sie zog für ihr Studium nach Paris, da Frauen damals in Polen nicht studieren durften.
  5. Sie war die erste Frau und die erste Professorin, die an der Sorbonne lehrte.

Weitere Physik-Nobelpreisträgerinnen

Marie Curie war nur die erste Preisträgerin des Nobelpreises in der Physik. 1963 folgte Maria Goeppert-Mayer für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur. 2018 wurde Donna Strickland für bahnbrechende Erfindungen im Bereich Laserphysik ausgezeichnet und 2020 erhielt Andrea Ghez den Preis für die Entdeckung eines supermassiven kompakten Objekts im Zentrum unserer Galaxie.

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Frauen und Naturwissenschaften

2019 veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit eine Statistik zu sogenannten MINT-Berufen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Laut den Erkenntnissen ist die Prozentzahl der jüngeren Frauen, die einen Beruf aus diesen Bereichen wählen, deutlicher gewachsen als die von Männern. Allerdings ist sie mit 15,4 Prozent noch immer sehr niedrig.

Betrachtet wurden ebenfalls die Zahlen der Studierenden. Auch da ist der Anteil von Frauen gering. Nur 29,3 Prozent widmeten sich einem der MINT-Fächer. Grund für den geringen Frauenanteil sind unter anderem fehlende Vorbilder und veraltete Frauenbilder. Noch immer erhalten Forscherinnen oftmals nicht die Sichtbarkeit in der Wissenschaft und der Gesellschaft, die sie für ihre Leistungen verdienen.

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