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"Wechselbad" bei Koalitionsgesprächen: SPD-Chefin Esken erwartet keine rasche Einigung

  • Aktualisiert: 02.04.2025
  • 10:56 Uhr
  • dpa
Wie geht es weiter in den Koalitionsverhandlungen? Saskia Esken gibt sich hoffnungsvoll.
Wie geht es weiter in den Koalitionsverhandlungen? Saskia Esken gibt sich hoffnungsvoll.© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen mit der Union klingt Saskia Esken vorsichtig optimistisch. Allerdings stellt die SPD-Chefin klar: "Es gibt noch viel zu tun".

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SPD-Chefin Saskia Esken äußert sich optimistisch über die Koalitionsverhandlungen mit der Union - erwartet aber keine rasche Einigung. "Ich bin überzeugt, dass wir in die nächste Woche gehen werden, da ist noch viel zu tun", sagte Esken vor einer weiteren Gesprächsrunde in Berlin.

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Die Gespräche kämen voran. "Ja, es ist, wie soll ich sagen, ein tägliches Wechselbad, weil immer noch sehr, sehr unterschiedliche Parteien verhandeln", sagte die Sozialdemokratin. "Und gleichzeitig spüren wir eine große Verantwortung." SPD und Union kämen sich in allen Punkten deutlich näher. "Das stimmt wirklich hoffnungsfroh, nicht für uns, sondern für das Land, für die Menschen."

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"Keinen Dissens entstehen lassen"

Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu den Verhandlungen über Finanzfragen. "Wir stellen da Bewegung fest", sagte Dobrindt. "Für uns ist entscheidend, dass Einsparpotenziale realisiert werden. Vorschläge dazu, die liegen dann auf dem Tisch und müssen diskutiert werden." 

Es gehe nicht darum, Zeitdruck aufzubauen, sondern die Punkte sauber abzuarbeiten. "Wir wollen da auch keinen Dissens entstehen lassen, der ungelöst ist und später Schwierigkeiten bereitet." Es brauche Zeit, gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.

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Gespräche in der großen Runde

Zuvor hatte es Mutmaßungen gegeben, dass noch diese Woche eine Einigung der möglichen Koalitionspartner in zentralen Punkten gelingen könnte. Heute soll in der Hauptverhandlungsgruppe gesprochen werden. Ihr gehören 19 führende Vertreter:innen der drei Parteien an, neben Dobrindt, Esken und dem SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil sind das auch CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder.

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